Rote Beete
Ein Wintergemüse
Warum heißen sie eigentlich so, die roten Beete?
Es hat nichts damit zu tun, daß die rötliche Farbe bis in die Stängel und ihre Verzweigungen geht und die R&B-Felder wirklich einen rötlichen Schimmer haben. Wie so viele andere Dinge haben auch dieses Gemüse die Römer nach Mitteleuropa gebracht und auf lateinisch heißt die Rübe "beta". Das intensive Rot der "roten Rübe" ist übrigens erst seit den Züchtungen des 19. und 20. Jahrhunderts in diesen Rüben. Vorher war es weniger intensiv und nicht so durchgängig.
Das Rot ist nicht sehr hitzebeständig, deshalb sollte man die roten Beete nicht zu heiß garen und möglichst auch nicht in Wasser kochen. Geringe Hitze ist auch für die Inhaltsstoffe wichtig. Rote Beete haben einen hohen Vitamin-B-, Kalium-, Eisen- und Folsäuregehalt und zählen damit zu den sehr gesunden Gemüsen.
Sie können roh in Rohkostsalaten oder gegart als Beilage, in Salaten oder als Vorspeise gegessen werden.
Wir empfehlen als perfekte Garmethode die Zubereitung im Salzmantel. Dazu wird in einem ausreichend großen Topf der Boden mit grobem Meersalz gut bedeckt (mind. 3-4 cm hoch). Dann werden die gewaschenen, gut abgetrockneten roten Beete ungeschält auf diesen Salzboden gesetzt (Strunk nach oben). Dabei sollten sie nicht die seitliche Topfwänd berühren. Mit Meersalz so weit auffüllen, daß die roten Beete mit 3-4 cm Salz bedeckt sind. (Wenn man 1-2 rote Beete macht, dann kann man auch eine Tortenform nehmen, die roten Beete auf den Salzboden setzen und das Salz über den roten Beeten anhäufeln, so daß ein kleiner Hügel entsteht). Die roten Beete im Salzmantel in den auf 140° vorgheizten Ofen schieben und gut 2 Stunden (kleine Portion) bzw. ca. 3,5 Stunden (1,5 kg) garen. Dann 30 Minuten im Salzmantel abkühlen lassen, herausnehmen, schälen und weiterverwenden. Z.B. für einen Rote-Beete-Salat mit Äpfeln und süßen Zwiebeln oder lauwarm mit Crema di Balsamico als Vorspeise.
