Weißer Beaujolais
Zugegeben er ist nicht häufig und schon gar nicht bei uns in Deutschland. Aber es gibt ihn - den weißen Beaujolais. Unserer wurde jetzt sogar als Bester ausgezeichnet. In aller Regel aus 100% Chardonnay reicht er qualitativ nicht an die großen burgundischen Weißweine der nördlicheren Gebiete heran, aber er ist auch wesentlich günstiger und - wenn er gut gemacht ist - ein frischer, saftiger, sehr angenehm zu trinkender Weißwein. Sie werden sich fragen, wenn er so gut ist und die roten Beaujolais nicht gerade sehr nachgefragt werden, warum gibt es nicht mehr davon. Dies ist relativ leicht zu beantworten: Chardonnays benötigen Kalkböden (wie auch der Pinot noir) und davon gibt es im Beaujolais nicht viele. Das Kalkplateau Burgunds, an dessen Hängen die großen Weiß- und Rotweine wachsen, endet südlich von Fuissé im Maconnais und die Böden bestehen weiter südlich im wesentlichen aus Schiefer und Granit. Dementsprechend wird dort die Gamay angebaut die Rebsorte des Beaujolais. Lediglich im Norden der Appellation gibt es einige Einsprengsel mit Kalkböden, die mit Chardonnay bestockt sind. Probieren Sie einfach einmal diese Weißweinevon einem Spitzenweingut wie der Domaine des Nugues zu einem gebratenen Hühnchen oder auch zu einem Hühnchen in Weißwein und Sahne mit Gemüsen - easy-drinking auf hohem Niveau. Und wie die Fachpresse ihn sieht finden Sie hier>>>>
