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bei Oppedette

 

Der Luberon

 

Ein Bergrücken entstanden  im Miozän vor 8 Mill. Jahren, gilt für Viele als die Provence-Landschaft schlechthin. Dafür gibt es sicher mehrere Gründe: Die geringe Besiedlung im Inneren des Massivs hat viele Tier- und Pflanzenarten erhalten, schon früh wurde dieser Teil Naturschutzgebiet. Die alten Maultierpfade sind heute gut ausgeschilderte Wanderwege.  Die wunderschönen Dörfer auf der Nordflanke und auf der Südseite des Luberons zogen Künstler und reiche Pariser an und so ist der Luberon heute eine Mischung aus weitgehend unberührter Wildnis, schick restaurierten Bergdörfern und touristischem Rummelplatz. Und so findet jeder was er will und wer möchte kann die Artikel als PDF-Datei speichern oder ausdrucken (siehe Schaltfläche jeweils am Ende des Artikels).

 

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Von Feba aus der deutschsprachigen Wikipedia, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5555087

Apt

 

Die heutige Altstadt aus dem Mittelalter liegt an der Stelle, an der am Ende des 1. Jahrh. AC die Römer zur Sicherung der Via Domitia Apta Julia gründeten. Zu dieser Zeit hatte der Calavon im Süden einen zweiten Flusslauf. Die (Alt-)Stadt lag quasi auf einer Insel und war durch die beiden Flussarme gut geschützt. Unter Kaiser Augustus wurde die Stadt ausgebaut mit Forum, Tempeln und einem Theater, was ihre Bedeutung zeigt.

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Bonnieux

 

Von Apt aus gesehen das zweite Bergdorf des Luberon an seiner Nordflanke, wobei sich die Bewohner sicher das "Dorf" verbeten würden. Spektakulär an einen Luberon-Abhang geschmiegt, sieht es von unten sehr malerisch aus und vom Dorf gibt es sehr schöne Ausblicke ins Tal, nach Lacoste und zum Mont Ventoux.

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Buoux - Von der Steinzeit bis heute

 

In der Steinzeit (Mousterien ca. 200.000 - 40.000 A.C.) tauchen die ersten Spuren von Menschen im Luberon auf. Sie lebten in den Höhlen rund um das von steilen Felswänden umgebene Plateau, das heute "Fort von Buoux" genannt wird.

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Caseneuve

 

Vor 30-35 Jahren bestand die Gefahr, dass dieses so weithin sichtbare Dorf auch die letzten Bewohner verliert, weil der Weg nach Apt zu umständlich war und immer weniger Möglichkeiten bestanden, sich im Dorf selbst zu versorgen. Mit Unterstützung des "Naturpark Luberonn" gelang es alle notwendigen Einrichtungen zu erhalten bzw. einzurichten, so dass die rund 300 Bewohner blieben. Der Tourismus und die Nachfrage nach Sommerresidenzen taten hierzu sicher ein Übriges.

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Par Jean-Marc Rosier from http://www.rosier.pro, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1790302Die Abbaye Saint-Hilaire

 

Zwischen Ménerbes und Lacoste - abseits der D 109 - liegt die kleine Abtei Saint-Hilaire, ein verwunschener Ort. Die Ursprünge der Abtei liegen im VI. Jahrhundert, als in St. Hilaire ein Kultplatz bestand, wo im XI. oder XI. Jahrhundert eine keine Kapelle errichtet wurde. Diese Kapelle wurde im 13. Jahrhundert durch die Grande Chapelle ersetzt und im XV. Jahrhundert wurde die Abtei um die Chapelle de Saint-Antoine erweitert. Das Kloster wurde im XVII. Jahrhundert gebaut.

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Die Küche des Luberon

 

Ich glaube nicht, daß es so etwas wie eine typische, auf den Luberon begrenzte Küche gibt - vielleicht einmal abgesehen von den kandierten Früchten Apts. Es gibt aber eine Küche der Provence, die auch im Luberon verwurzelt ist. Dazu gehören Zutaten wie Olivenöl, Kräuter, Knoblauch und die vielfältigen Gemüse aus den Flusstälern, z.B. für das Ratatouille. Im Tal des Calavon wachsen Unmengen von Muskatkürbissen.

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Die Weine des Luberon

 

Das Weingebiet der AOC Luberon gehört zum Anbaugebiet "Südliche Rhône". Es grenzt im Norden an die Weine der AOC Ventoux, wobei die Grenze in etwa die D 900 (Früher N 100) darstellt. Im Süden begrenzt die Durance das Gebiet, südlich davon beginnt die AOC Aix-en-Provence.

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auf La CabrioleFerme La Cabriole

 

2 km von Saignon entfernt Richtung Cereste (beschildert) liegt eine kleine Farm mit Ziegen auf der ausgezeichnete Ziegenkäse hergestellt werden. Man kann dort direkt kaufen oder samstags auf dem Markt von Apt auf der Place du postel (vor dem Museum de l'aventure industrielle). Sehr zu empfehlen.

Gordes

 

So schön dieses Bergdorf an den Ausläufern der Monts Vaucluse liegt und so schön wie es restauriert ist (es gibt Leute, die sagen - zu schön), leidet die Schönheit für den Besucher an den vielen Mitbesuchern. In der Hochsaison ist die Besichtigung deshalb nicht  immer die reine Freude.

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Goult und Lumières

 

Goult ist eines der "villages perchés", der Bergdörfer des Luberon, allerdings liegt es an einem Hang nördlich des Calavon. Die Häuser gruppieren sich sehr hübsch um das Schloß mit der alten Stadtmauer und die romanische Kirche. Die wiederhergestellte Mühle (Moulin de Jérusalem) aus dem 18. Jahrhundert könnte man als das Wahrzeichen Goults bezeichnen. Von dort führt ein 20minütiger Weg zum Conservatoire des terrasses de culture (Chemin de la Roche-Redonne):

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Kräuter der Provence

 

Die berühmt berüchtigten Herbes de Provence haben wir schon einmal untersucht und können eigentlich nur abraten. Zuraten können wir allerdings auf Spaziergängen oder Wanderungen im Luberon ein gutes Messer und eine ein paar Plastiktüten mitzunehmen und so viel Kräuter zu sammeln wie geht.

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Mit Marquis de Sade SkulpturLacoste

 

Hoch oben über dem Ort liegt das Schloss. Schlossherr war einst der berühmt-berüchtigte Marquis de Sade, der dort 3 Jahre lebte und nicht unbeträchtliche Einnahmen aus seinen großen Ländereien hatte. Als er erfuhr, dass die Revolutionäre das Schloss 1792 ausgeplündert und partiell zerstört hätten, rief er aus: "Welch ein Verlust! Er ist unbeschreiblich groß.[..] Ich bin untröstlich!".

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Lourmarin

 

Der Ort liegt unmittelbar vor der Combe de Lourmarin, dem direkten Weg von Aix-en-Provence nach Apt und die wichtigste Strasse, die den Luberon in Nord-Süd-Richtung durchquert.

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Ménerbes

 

Auf der Nordflanke des Luberon liegt dieser Ort, der als einer der geschäftigste gelten kann. Er liegt auf einem Felsvorsprung, der an 3 Seiten senkrecht abfällt und dessen Zugang auf der 4. Seite relativ steil ansteigt. In schwierigen Zeiten früherer Jahrhunderte eine ideale Position.

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Merindol

 

"Vergib aber vergiss nie!" steht auf einer Tafel auf dem Weg hoch zur Schlossruine von Merindol. Sie wurde anlässlich der Eröffnung des Waldenser-Mahnmals 1978 von Nachkommen der umgebrachten Waldenser aus Italien und Deutschland angebracht.

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Von Bourrichon - fr:Bourrichon - Own work ;Topographic data from the NASA Shuttle Radar Topography Mission (SRTM3 v.2) (public domain) edited with 3DEM, vectorized with Inkscape ; UTM projection ; WGS84 datum ; shaded relief (image of N-W lightning position) ;Lakes : NASA SWBD (SRTM Water Body Data)Cities, railways, roads : Demis add-on for World Wind (see the approval e-mail and the Demis forum) ;Locator map made from Blank_map_of_Europe_-_Atelier_graphique_colors.svg created by Historicair under GFDL & CC-BY-SA-2.5Others symbols from File:Maps template-fr.svgApproximate scale of topographic data : 1:372,000 ;Note : The shaded relief is a raster image embedded in the SVG file., CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=6982418Naturpark Luberon

 

Der Naturpark Luberon (Parc naturel regional du Luberon) umfasst nicht nur das Luberon-Massiv, sondern im Norden auch noch das Tal des Calavon/Coulon bis zu den Flanken der Monts de Vaucluse und der Montagne de Lurs, im Osten und Süden reicht er bis an die Durance und im Westen wird die Ebene von Cavaillon mit einbezogen. Dieses Gebiet meint man meist, wenn man vom "Luberon" spricht.

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Ockerminen von Gargas

 

Gargas - nur wenige km von Apt entfernt - gehört zu den 3 Hauptorten, in denen Ocker abgebaut wurde. Im Gegensatz zu Roussillon und Rustrel hier jedoch fast ausschließlich in Stollen und nicht unter freiem Himmel. Lange Zeit waren die Minen aus Sicherheitsgründen versperrt.

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Oppède le Vieux

 

Das historische Oppède-le-Vieux ist heute eine Ruinenstadt, aber nichtsdestrotrotz sehr sehenswert. Der Name - abgeleitet wohl von "Oppidum" einem keltischen befestigten Ort - zeigt, daß dieser Ort schon lange vor seiner ersten Erwähnung im Jahr 1008 bewohnt war. Dies zeigen auch einige Funde aus römischer Zeit (die Via Domitia verläuft nur unweit entlang des Calavon).

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Orchideen im Luberon


Flora und Fauna im Luberon sind von besonderer Vielfalt, nicht zuletzt, weil Teile des Luberon bereits seit 100 Jahren unter Naturschutz stehen.

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Gemüsegarten eines NeugierigenPotager d'un curieux

 

Wenn man von Saignon zur Ziegenfarm La Cabriole fährt, kommt man bei Jean-Luc Danneyrolles vorbei, der seinen Laden "Gemüsegarten eines Neugierigen" bezeichnet. Und darauf sollte Sie selbst neugierig sein.

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Rocsalière und die Druiden

 

Seit dem Mittelalter wurden eine Vielzahl von Zöllen erhoben, unter anderem auch für Tabak und Salz (von daher auch heute noch die italienischen "Sali e Tabacchi", auch wenn es dort seit dem Ende des 2. Weltkriegs keine Salzsteuer mehr gibt). Wo Steuern und Zölle erhoben werden, gibt es auch Hinterzieher und Schmuggler.

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Roussillon

 

Schon der Name enthält rot und man sagt die Häuser von Roussillon seien in 17 verschiedenen Rottönen verputzt bis hin zu den Dächern. Kein Wunder - steht doch Roussillon auf einem mächtigen Ockerfelsen und die Ockerbrüche sind ein großer Anziehungspunkt (Eintritt, Rundgang ca. 1 Stunde). Aber nicht nur die Ockerfelsen üben ihre Anziehungskraft aus, der gesamte Ort ist ein Schmuckstück (Kirche, Schloss, alte Ölmühle, die ockerfarbenen Häuser).

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Rustrel - Colorado provençal

 

Als Ort ganz schön am Fuße der Monts Vaucluse gelegen, beherbergt er jedoch keine großen Sehenswürdigkeiten: Das Schloss aus dem 17. Jahrhundert - heute Rathaus, eine alte Ölmühle und ein paar alte Häuser. Bemerkenswert und einzigartig ist, dass ein Konditor aus Apt - aus purer Bewunderung -, den Brunnen mit einem Standbild von Napoleon schmücken ließ. Die Bäckerei, deren Holzofenbrot weithin berühmt war, existiert noch, wird aber dort nicht mehr betrieben, aber auch am neuen Standort ist das Brot sehr gut.

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Saignon

 

Saignon ist einer der 5 sehenswerten Orte auf der Nordseite des Luberon-Bergrückens, die wie an der Perlenkette aufgereiht scheinen, und seine Lage ist sicher die spektakulärste.

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Sivergues

 

Steinzeitliche Gegenstände, die gefunden wurden, lassen darauf schließen, dass die damaligen Menschen dort gejagt, aber nicht gelebt haben. Auch die Römer hinterliessen keine Spuren der Besiedelung. Während die Besiedlung im Dunkeln liegt, weiß man, dass das Gebiet von Sivergues zusammen mit Saignon ein Lehen bildete, das im 12. Jahrh. der Familie Bot gehörte.

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Weitere geplante Beiträge

(encore à réaliser)

 

Das Projekt "Der Luberon" ist im Aufbau und - hoffentlich - in stetem Wandel. Adressen und der eine oder andere Hinweis werden noch ergänzt (Das Projekt lebt.). Geplant sind in Zukunft die folgenden Beiträge:

 

Auribeau

Wanderungen (Chemin des Crêtes; Regalon; Aiguebrun)

Oppedette (Gorges)

Murs

Joucas

 

Die Orte des südlichen Luberon

 

 

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