bei Oppedette

 

Der Luberon

 

Dieser Bergrücken entstand  im Miozän vor 8 Mill. Jahren und gilt für Viele als die Provence-Landschaft schlechthin. Dafür gibt es sicher mehrere Gründe: Die geringe Besiedlung im Inneren des Massivs hat viele Tier- und Pflanzenarten erhalten, schon früh wurde dieser Teil Naturschutzgebiet. Die alten Maultierpfade sind heute gut ausgeschilderte Wanderwege.  Die wunderschönen Dörfer auf der Nordflanke und auf der Südseite des Luberons zogen Künstler und reiche Pariser an und so ist der Luberon heute eine Mischung aus weitgehend unberührter Wildnis, schick restaurierten Bergdörfern und touristischem Rummelplatz. Und so findet jeder was er will.

 

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Apt

 

Die heutige Altstadt aus dem Mittelalter liegt an der Stelle, an der am Ende des 1. Jahrh. v. Chr. die Römer zur Sicherung der Via Domitia Apta Julia gründeten.

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Bonnieux

 

Von Apt aus gesehen das zweite Bergdorf des Luberon an seiner Nordflanke, wobei sich die Bewohner sicher das "Dorf" verbeten würden.

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Buoux - Von der Steinzeit bis heute

 

In der Steinzeit (Mousterien ca. 200.000 - 40.000 v.Chr.) tauchen die ersten Spuren von Menschen im Luberon auf. Sie lebten in den Höhlen rund um das von steilen Felswänden umgebene Plateau, das heute "Fort von Buoux" genannt wird.

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Caseneuve

 

Vor 30-35 Jahren bestand die Gefahr, dass dieses so weithin sichtbare Dorf auch die letzten Bewohner verliert, weil der Weg nach Apt zu umständlich war und immer weniger Möglichkeiten bestanden, sich im Dorf selbst zu versorgen.

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Der Luberon: Cucuron

 

An den Südhängen des Luberon liegt dieser attraktive Ort. Die mittelalterlichen Gassen laden zum Flanieren ein, der Etang mit seinen Cafés und Restaurants zum Verweilen. 

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Par Jean-Marc Rosier from http://www.rosier.pro, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1790302Die Abbaye Saint-Hilaire

 

Zwischen Ménerbes und Lacoste - abseits der D 109 - liegt die kleine Abtei Saint-Hilaire, ein wirklich verwunschener Ort mit sehr viel Atmosphäre.

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Die Küche des Luberon

 

Ich glaube nicht, dass es so etwas wie eine typische, auf den Luberon begrenzte Küche gibt - vielleicht einmal abgesehen von den kandierten Früchten Apts.

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Die Weine des Luberon

 

Das Weingebiet der AOC Luberon gehört zum Anbaugebiet "Südliche Rhône". Angeboten werden Rot-, Weiß- und Roséweine.

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auf La CabrioleFerme La Cabriole

 

Ziegenkäse wird in der Provence und auch im Luberon häufig gemacht und auch sehr gerne gegessen - frisch, cremig oder gealtert, für jeden Geschmack.

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Ganagobie

 

Auf 600 m Höhe, hoch über dem Durancetal liegen Kloster und Kirche von Ganagobie - ein Kleinod. Die Anlage stammt zu Teilen aus dem 10. Jahrhundert und beherbergt die schönsten romanischen Mosaiken Südfrankreichs.

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Gordes

 

So schön dieses Bergdorf an den Ausläufern der Monts Vaucluse liegt und so schön wie es restauriert ist (es gibt Leute, die sagen - zu schön), leidet die Schönheit für den Besucher an den vielen Mitbesuchern.

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Goult und Lumières

 

Goult ist eines der "villages perchés", der Bergdörfer des Luberon, dem es zugerechnet wird, auch wenn es an einem Hang nördlich des Calavon liegt.

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Mit Marquis de Sade SkulpturLacoste

 

Hoch oben über dem Ort liegt das Schloss. Schlossherr war einst der berühmt-berüchtigte Marquis de Sade, der dort 3 Jahre lebte und nicht unbeträchtliche Einnahmen aus seinen großen Ländereien hatte.

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Lourmarin

 

Der Ort liegt unmittelbar vor der Combe de Lourmarin, dem direkten Weg von Aix-en-Provence nach Apt und der wichtigsten Strasse, die den Luberon in Nord-Süd-Richtung durchquert.

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Ménerbes

 

Auf der Nordflanke des Luberon liegt dieser Ort, der als einer der geschäftigste gelten kann. Er liegt auf einem Felsvorsprung, der an 3 Seiten senkrecht abfällt und dessen Zugang auf der 4. Seite relativ steil ansteigt. In schwierigen Zeiten früherer Jahrhunderte eine ideale Position.

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Merindol

 

"Vergib aber vergiss nie!" steht auf einer Tafel auf dem Weg hoch zur Schlossruine von Merindol. Sie wurde anlässlich der Eröffnung des Waldenser-Mahnmals 1978 von Nachkommen der umgebrachten Waldenser aus Italien und Deutschland angebracht.

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Ockerminen von Gargas

 

Gargas - nur wenige km von Apt entfernt - gehört zu den 3 Hauptorten, in denen Ocker abgebaut wurde. Im Gegensatz zu Roussillon und Rustrel hier jedoch fast ausschließlich in Stollen und nicht unter freiem Himmel.

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Oppède le Vieux

 

Das historische Oppède-le-Vieux ist heute eine Ruinenstadt, die traumhaft schön liegt und durch ihre Hanglage immer wieder auch schöne Ausblicke ins Tal und zum Mont Ventoux bietet.

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Orchideen im Luberon


Flora und Fauna im Luberon sind von besonderer Vielfalt, nicht zuletzt, weil Teile des Luberon bereits seit 100 Jahren unter Naturschutz stehen.

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Gemüsegarten eines NeugierigenPotager d'un curieux

 

Wenn man von Saignon zur Ziegenfarm La Cabriole fährt, kommt man bei Jean-Luc Danneyrolles vorbei, der seinen Laden "Gemüsegarten eines Neugierigen" bezeichnet. Und darauf sollten Sie selbst neugierig sein.

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Rocsalière und die Druiden

 

Seit dem Mittelalter wurden eine Vielzahl von Zöllen erhoben, unter anderem auch für Tabak und Salz (von daher auch heute noch die italienischen "Sali e Tabacchi").

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Roussillon

 

Schon der Name enthält rot und man sagt die Häuser von Roussillon seien in 17 verschiedenen Rottönen verputzt bis hin zu den Dächern.

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Rustrel - Colorado provençal

 

Als Ort ganz schön am Fuße der Monts Vaucluse gelegen, beherbergt er jedoch keine großen Sehenswürdigkeiten: Das Schloss aus dem 17. Jahrhundert - heute Rathaus, eine alte Ölmühle und ein paar alte Häuser.

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Saignon

 

Saignon ist eine der 5 Perlen auf der Nordseite des Luberon-Bergrückens - Orte die wie an einer Kette an den Abhängen des Luberon aufgereiht scheinen - und die Lage ist sicher eine der spektakulärsten.

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Sivergues

 

Steinzeitliche Gegenstände, die gefunden wurden, lassen darauf schließen, dass die damaligen Menschen dort gejagt, aber nicht gelebt haben. Auch die Römer hinterliessen keine Spuren der Besiedelung.

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